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Bauchstraffung
Um dem heutigen Schönheitsideal zu entsprechen, entschließen sich immer mehr Frauen zu einer Bauchstraffung, bzw. Bauchdeckenstraffung. Bei einer Bauchstraffung wird eine schlaffe Bauchdecke gestrafft und überschüssiges Gewebe entfernt.
Nach einem enormen Gewichtsverlust oder nach einer Schwangerschaft kommt es zu einer Volumenänderung des Bauchraumes, das momentane Volumen ist deutlich geringer als das vorhergehende und der Bauch weist Hautfalten und Hautlappen auf. Da dies nicht sehr ansehnlich ist werden so genannte Bauchstraffung Operationen durchgeführt.
Diese Operationen werden meist unter Vollnarkose durchgeführt. Dabei werden dem Patienten, je nach Befund und Diagnose, drei Schnittarten vorgestellt. Zum einen kann der Schnitt am oberen Ende des Schamhaarenrandes gemacht werden, zum anderen stehen die Möglichkeiten eines W-Schnittes und eines Anker ähnlichen Schnittes zur Wahl. Für eine spätere Narbe ist die erste Wahl mit Sicherheit die schönere. Um den Bauch zu straffen werden dann die Haut- und Hautfettschicht über den Bauchmuskeln angehoben und nach unten gebracht. Das übrig gebliebene Haut- und Fettgewebe wird mit einem Skalpell entfernt. Auf Wunsch der Patienten kann auch der Bauchnabel nach oben korrigiert werden, da dies ein schöneres Bild ergibt. Drainageschläuche sorgen nach der Operation für ein gutes Ablaufen der Blut- und Wundflüssigkeit.
Die Nebenwirkungen einer Bauchstraffung sind ganz verschieden. Schmerzen, die aufgrund der Naht und des Zusammenziehens entstehen, verschwinden meist nach einigen Tage wieder. Durch die Operation können Nervenbahnen verletzt werden, das wiederum zu einer Motorikeinschränkung führen kann. Blutungen, Entzündungen und Narbenbildung sind auch noch mögliche Nebenwirkungen.
Der Behandlungserfolg ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Selbst bei zunächst gut gelungenen Ergebnissen können nach Jahren weiter Erschlaffungsymptome auftreten.
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